Stellen Sie fest, welchen Betrag Sie monatlich für das eigene Heim ausgeben können. Wenn Sie ein Haushaltsbuch führen - umso besser, anderenfalls beginnen Sie
sofort damit
. Auf diese Weise erhalten Sie einen Überblick, welche Lebenshaltungskosten Sie tatsächlich haben. Die übrigen festen Kosten (Versicherungen, Vereinsbeiträge, Telefon, Mietnebenkosten, Sparbeiträge usw.) können Sie Ihren Kontoauszügen entnehmen. Stellen Sie Ihre Ausgaben Ihren Einnahmen gegenüber - und das für mehrere Monate - und Sie haben den Betrag ermittelt, den Sie
maximal für eine Finanzierungsrate ausgeben
können. Weicht die künftige Wohnfläche deutlich von Ihren bisherigen Wohnverhältnissen ab, sind die bisherigen "Mietnebenkosten" (und künftigen Hausnebenkosten) entsprechend anzupassen.
Nun legen Sie fest, ob Sie
bereit sind, den ermittelten Betrag auch tatsächlich für Ihr neues Heim auszugeben. Bedenken Sie dabei, dass Sie z. B.
- Rücklagen für den Ersatz Ihres vorhandenen Kraftfahrzeuges bilden sollten,
- weiterhin Ihren wohlverdienten Jahresurlaub genießen möchten,
- ggf. die Ausbildung Ihrer Kinder finanzieren müssen.
Tipp: Unterhaltszahlungen werden als Einkommen i.d.R. nur anerkannt, wenn es sich um Kindesunterhalt handelt. Elterngeld wird meistens anerkannt, wenn die anschließende Weiterbeschäftigung gesichert ist. Sozialleistungen wie Krankengeld, Arbeitslosengeld u. ä. zählen nicht zum anrechenbaren Einkommen.
Wenn Sie im Familienrat beschlossen haben, welcher monatliche Betrag zur Verfügung steht, können Sie ermitteln, welchen Gesamtbetrag Sie damit voraussichtlich finanzieren können.