News

Baugeldvermittler: Bessere Beratung als Banken

Eine fundierte Beratung gilt bei der Immobilienfinanzierung als unverzichtbar. Immerhin geht es um große Darlehensbeträge und im Regelfall auch um die größte finanzielle Entscheidung, die ein Haushalt überhaupt trifft. Die Beratung muss deshalb gut sein, schließlich könnte eine Fehlberatung dramatische finanzielle Folgen nach sich ziehen.

Einmal im Jahr nimmt das Analysehaus W.S.I. Finance die deutschen Anbieter von Baufinanzierungen unter die Lupe, um den besten Anbieter zu ermitteln. Zu diesem Zweck werden Finanzierungsangebote von Banken, Versicherern und Baugeldermittlern eingeholt. Ziel ist es, den besten Anbieter unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren zu ermitteln. So wird unter anderem überprüft, wie es um die Beratungsleistung und die gebotenen Konditionen bestellt ist.

In diesem Jahr – sowie auch in den vergangenen fünf Jahren zuvor – wurde der Baugeldvermittler Interhyp als Testsieger ermittelt und darf sich mit der Auszeichnung „Bester Baufinanzierer“ schmücken. Für zahlreiche Experten kommt das gute Abschneiden nicht überraschend. Mittlerweile gibt es mehrere Untersuchungen, die Baugeldvermittlern eine besonders gute Leistung attestieren. Potentielle Darlehensnehmer sind daher gut damit beraten, auf Baugeldvermittler zu setzen. Die Gründe sind relativ simpel: Baugeldvermittler bieten gar keine eigenen Darlehen an, sondern treten stattdessen als reine Vermittler auf. Hierdurch wird es ihnen möglich, eine unabhängige Beratung anzubieten und jedem Kunden genau das Finanzprodukt bzw. die Finanzierungsvariante zu empfehlen, die am besten zu ihm passt. Im Grunde gilt es nur zu wissen, dass sich die Darlehenskonditionen der einzelnen Vermittler voneinander unterscheiden können. Deshalb ist es immer eine clevere Entscheidung, nicht nur bei einem Baugeldvermittler anzufragen. (15.08.2011)
Wer sich für ein Volltilger-Darlehen entscheidet, wird beim Zinssatz belohnt

Im Bereich der Immobiliendarlehen werden heutzutage sehr viele Finanzierungslösungen angeboten. Noch nie zuvor war es möglich, ein Darlehen zu wählen, das so exakt auf die persönliche Situation bzw. auf die jeweils bestehenden Ansprüche zurechtgeschnitten ist. Wenn zum Beispiel ein Bauherr darauf abzielt, sein Immobiliendarlehen möglichst rasch zu tilgen, so bietet sich ihm die Möglichkeit, ein so genanntes Volltilger-Darlehen aufzunehmen.

Darlehen dieser Art zeichnen sich dadurch aus, dass keine Anschlussfinanzierung vorgesehen ist: Innerhalb der Zinsbindung wird das Darlehen vollständig getilgt. Das Angebot an Darlehen dieser Art hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen: Viele Banken begrüßen es, wenn sich Darlehensnehmer für diese Finanzierungsvariante entscheiden. Die Banken finden es gut, wenn die Darlehensnehmer auf eine schnelle Tilgung abzielen, immerhin gelten solche Finanzierungen als besonders sicher.

Wer darauf abzielt, seine Immobilie nicht bis an sein Lebensende abzustottern, sondern schon möglichst bald im schuldenfreien Eigenheim zu wohnen, sollte in der Tat darüber nachdenken, ein Volltilger-Darlehen abzuschließen – die Banken belohnen diese Entscheidung sogar: Wer sich für den Abschluss eines Volltilger-Darlehens entscheidet, kann in den Genuss eines besonders attraktiven Zinssatzes gelangen. Nicht selten werden deutliche Abschläge beim Zinssatz geboten.

Nun werden einige Leute mit Sicherheit anmerken, dass sie sich nicht in der Lage befinden, ein Immobiliendarlehen innerhalb von 10 Jahren vollständig zu tilgen. Allerdings müssen sie dies auch gar nicht. Zunehmend mehr Banken bieten diese Darlehen auch mit Zinsbindungen von 15 und 20 Jahren an – teilweise sind sogar 25 Jahre möglich. Bei diesen Laufzeiten ist eine vollständige Tilgung durchaus zu stemmen. (23.10.2009)
So funktionieren Forwarddarlehen

Eigenheimbesitzer, die in den kommenden Jahren eine Anschlussfinanzierung für ihre bestehenden Immobiliendarlehen abschließen müssen, befinden sich mit Hilfe eines Forwarddarlehens in der Lage, sich bereits jetzt einen äußerst günstigen Zinssatz zu sichern.

Allerdings gelten Forwarddarlehen als vergleichsweise unbekannt: Etliche Darlehensnehmer haben von dieser Darlehensart noch nie zuvor gehört. Daher sind Zurückhaltung und Vorsicht auch sehr ausgeprägt – nur wenige können es sich vorstellen, schon jetzt einen Darlehensvertrag zu unterschreiben, obwohl die Anschlussfinanzierung erst in einigen Jahren bevorsteht. Außerdem werden oftmals hohe Zusatzkosten befürchtet.

Dabei sind Forwarddarlehen vergleichsweise einfach aufgebaut: In Abhängigkeit vom jeweiligen Darlehensgeber können Forwarddarlehen bis zu vier Jahre vor dem eigentlichen Anschlussfinanzierungstermin abgeschlossen werden. Der Zinssatz, der jetzt im Darlehensvertrag vereinbart wird, gilt für die gesamte Laufzeit. Viele Darlehensnehmer, die sich jetzt die günstigen Forward-Konditionen sichern, können später ihre Finanzierungskosten deutlich senken.

Der Übergang vom einen Darlehen auf das andere erfolgt übrigens fließend: Forwarddarlehen werden so abgeschlossen, dass sie den Restschuldbetrag des ursprünglichen Darlehens auf den Tag genau ablösen. Was die restlichen Konditionen betrifft, so können diese den Wünschen des Darlehensnehmers angepasst werden – eine höhere Tilgung stellt beispielsweise kein Problem dar. Auch was Sondertilgungen etc. betrifft, können neue Vereinbarungen getroffen werden.

Kosten fallen in der Zwischenzeit keine an. Obwohl der Darlehensvertrag bereits mehrere Jahre vor dem Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung abgeschlossen werden kann, berechnen die Banken keine Zinsen - eine finanzielle Doppelbelastung ist somit ausgeschlossen. (23.10.2009)
Dauer der Baufinanzierung wird häufig unterschätzt

Viele Menschen sind dazu bereit, finanzielle Einschränkungen und somit auch Einbußen im Hinblick auf die Lebensqualität in Kauf zu nehmen, wenn sich ihnen die Möglichkeit eröffnet, den Traum von der eigenen Immobilie zu verwirklichen. Schließlich ist klar, dass sie ein Darlehen aufnehmen und dieses auch zurückzahlen müssen. Allerdings wird die Rückzahlung von Immobiliendarlehen immer wieder unterschätzt – dies trifft insbesondere für jüngere Darlehensnehmer zu. Wie die „Berliner Morgenpost“ unter Berufung auf den Baugeldvermittler „Hypothekendiscount“ berichtet, befinden sich gerade einmal 63,5 Prozent 20- bis 29-Jährigen in der Lage, die Dauer der Rückzahlung richtig einzuschätzen. Diese Zahlen gehen aus einer Untersuchung hervor, die der Baugeldvermittler durchgeführt hat. Was die Rückzahlung von Immobiliendarlehen betrifft, so erstreckt sich diese durchschnittlich über einen Zeitraum von ungefähr 30 Jahren. Für die Darlehensnehmer bedeutet dies – wie einleitend bereits angeschnitten wurde – sich finanziell einschränken zu müssen. Immerhin belaufen sich die Darlehensraten oftmals auf stattliche Beträge. Dementsprechend ist es keine Seltenheit, dass die frisch gebackenen Immobilieneigentümer und Darlehensnehmer finanziell kürzer treten müssen. Nicht selten müssen bei Auto, Kleidung und Urlaub deutliche Einschnitte vorgenommen werden. Dementsprechend ist es wichtig, sich mit diesem Thema bewusst auseinanderzusetzen und sich genau zu überlegen, ob man dazu bereit ist, ein Darlehen zum Erwerb von Wohneigentum aufzunehmen. Natürlich können die Darlehensnehmer auch einen Einfluss auf die Folgekosten nehmen. Wer zum Beispiel mehr Eigenkapital einsetzt, Darlehensangebote vergleicht und sich niedrige Zinssätze mit langen Zinsbindungen sichert, befindet sich durchaus in der Lage, die Finanzierungskosten zu senken und schneller schuldenfrei zu werden. (09.08.2009)
Das Tief bei den Hypothekenzinsen gilt als erreicht

Gegen Ende der vergangenen Woche haben sich gleich mehrere Finanzierungsexperten zu Wort gemeldet und die Leitzinsentscheidung der europäischen Zentralbank sowie deren Auswirkungen auf die Hypothekenzinsen kommentiert. Denn erst am vergangenen Donnerstag hatte die EZB bekannt gegeben, dass sie den Leitzins unverändert lässt und somit das Geld, das sich die Banken bei der Zentralbank leihen können, nicht noch mehr verbilligen wird. Für die meisten Finanzierungs- und Baugeldexperten ist klar, dass die Hypothekenzinsen ihren Tiefpunkt erreicht haben – günstiger wird das Baugeld nicht mehr werden. Seitdem die Finanzkrise auch Deutschland erreicht hatte und somit die Zinsen deutlich gefallen sind, sind auch die Hypothekenzinsen in den Keller gegangen: Derzeit kann so gut wie jeder potentielle Darlehensnehmer eine Baufinanzierung abschließen, deren Zinssatz mit einer 4 vor dem Komma beginnt. Weil die EZB den Leitzins nicht weiter gesenkt hat und die Banken ihre Margen langsam aber sicher wieder erhöhen, könne das Baugeld nicht noch günstiger werden. Mehrere Baugeldvermittler wie zum Beispiel Hypothekendiscount und Interhyp haben im Rahmen von Pressemitteilungen über ihre Einschätzungen zur weiteren Zinsentwicklung im Bereich der Hypothekenzinsen informiert. Die Zinsexperten der Vermittler gehen davon aus, dass die Zinsen mittelfristig sogar wieder leicht steigen werden. Wer sich auf der Suche nach einem Immobiliendarlehen befindet, solle deshalb nicht länger warten, sondern stattdessen handeln. Derzeit bietet sich die Möglichkeit, Immobiliendarlehen zu besonders attraktiven Konditionen abzuschließen. Einige Experten weisen explizit darauf hin, dass sich dieser Ratschlag längst nicht nur an Käufer und Bauherren richtet: Vor allem Umschulder sollten die Möglichkeit nutzen und sich schon jetzt einen niedrigen Zinssatz mit einem Forwarddarlehen sichern. 12.06.2009
Die Deutschen haben von Baufinanzierung keine Ahnung

Schon im vergangenen Jahr gab die comdirect Bank eine Untersuchung in Auftrag, in deren Rahmen ermittelt wurde, wie es um das Wissen der Deutschen im Hinblick auf das Thema Baufinanzierung bestellt ist. Damals kam die Direktbank zu keinem sonderlich positiven Ergebnis: Die wenigsten Personen befinden sich in der Lage, einzelne Darlehensarten voneinander zu unterscheiden bzw. sind sie sich deren Bedeutung bewusst. Auch in diesem Jahr ließ die Direktbank wieder eine entsprechende Untersuchung, die „Baufinanzierungs-Fitness 2009“, durchführen. Gegen Ende der vergangenen Woche wurden die Ergebnisse der Untersuchung veröffentlicht, die im Vergleich zum Vorjahr kaum besser ausgefallen sind. Auch dieses Mal konnte festgestellt werden, dass nur wenige Personen über grundlegendes Wissen, das für die Auswahl und Gestaltung einer vernünftigen Baufinanzierung erforderlich ist, verfügen. Es ist anzumerken, dass im Rahmen der Untersuchung berücksichtigt wurde, ob die Befragten ein Eigenheim besitzen. Wer nun meint, dass die Wohneigentümer besser abschneiden, liegt nur bedingt richtig: Gerade einmal 18,5 Prozent der Wohneigentümer kennen das Forwarddarlehen. Dabei ist dies eine Darlehensform, die heutzutage bei der Umschuldung von Immobiliendarlehen eine immens wichtige Rolle spielt und deshalb eigentlich bekannt sein sollte. Alles in allem lässt sich sagen, dass der Großteil der angehenden Bauherren und Immobilienkäufer auf eine umfassende Beratung durch einen Spezialisten angewiesen ist. Nur mit der Unterstützung durch einen erfahrenen Finanzierungsberater können die angehenden Wohneigentümer sicherstellen, tatsächlich eine gute bzw. solide Finanzierung abzuschließen. Das Thema Beratung darf auf gar keinen Fall zu kurz kommen, ansonsten besteht die Gefahr, dass keine optimale Finanzierung abgeschlossen wird – unter Umständen ist es sogar empfehlenswert, mehrere Berater aufzusuchen.
www.qrcode-generator.de

Zinsentwicklung

Aktuelle Zinsentwicklung

Fachbegriffe

Fachbegriffe
kurz erläutert

TOP-Zinssätze